{"id":177,"date":"2025-09-30T10:20:13","date_gmt":"2025-09-30T08:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/apoldenburg.de\/?p=177"},"modified":"2025-09-30T10:23:39","modified_gmt":"2025-09-30T08:23:39","slug":"demo-nie-wieder-krieg-antikapitalistischer-block","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/apoldenburg.de\/?p=177","title":{"rendered":"Demo &#8222;Nie wieder Krieg&#8220; am 3.10. &#8211; antikapitalistischer Block"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir rufen zur Teilnahme am antikapitalistischen Block auf der Demo &#8222;<a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/\">Nie wieder Krieg<\/a>&#8220; am 3.10. in Berlin auf und teilen den folgenden <a href=\"https:\/\/rheinmetallentwaffnen.noblogs.org\/post\/2025\/09\/24\/krieg-dem-krieg\/\">Aufruf von Rheinmetall Entwaffnen Berlin<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/apoldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rhaufruf-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-178\" srcset=\"https:\/\/apoldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rhaufruf-1.jpg 819w, https:\/\/apoldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rhaufruf-1-240x300.jpg 240w, https:\/\/apoldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rhaufruf-1-768x960.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bundesregierung setzt derzeit das gr\u00f6\u00dfte Aufr\u00fcstungspaket in der Geschichte der Bundesrepublik um \u2013 hunderte Milliarden f\u00fcr Waffen und Kriegsf\u00e4higkeit. W\u00e4hrend die Aktienkurse der R\u00fcstungskonzerne ins Unermessliche klettern, ist klar, auf wessen Kosten die Wiederaufr\u00fcstung gehen wird. Die Jugend soll \u201ekriegst\u00fcchtig\u201c werden und als Kanonenfutter auf den Schlachtfeldern der Zukunft sterben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dagegen werden am 3. Oktober Tausende in Berlin und Stuttgart auf die Stra\u00dfen gehen. Wir rufen dazu auf, gemeinsam antikapitalistische Positionen auf der Demonstration \u201eNie wieder Krieg \u2013 die Waffen nieder!\u201c am 3. Oktober in Berlin sichtbar zu machen. Denn Krieg und Elend abzuschaffen, hei\u00dft mit dem Kapitalismus zu brechen. Deswegen wollen wir uns mit m\u00f6glichst vielen Menschen zu einem antikapitalistischen Block zusammenschlie\u00dfen. Wir sind nicht Teil des offiziellen Demo-B\u00fcndnis, unterst\u00fctzen aber die Inhalte des <a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aufrufs<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Antimilitarismus geh\u00f6rt f\u00fcr uns eine Kritik am kapitalistischen System und nationalen Lagerdenken, das in Teilen der Friedensbewegung gelegentlich \u2013 zum Beispiel in Form von Russlandfahnen \u2013 aufscheint. Es ist klar, dass es f\u00fchrenden deutschen Politiker:innen, die heute ganz offen Aufr\u00fcstung zur Durchsetzung westlicher Interessen in der Welt propagieren, nicht um die Einhaltung von Menschenrechten geht. Das zeigt nicht zuletzt das Paktieren mit n\u00fctzlichen Autokraten wie Erdo\u011fan und die offene Unterst\u00fctzung der menschenverachtenden Regierung Benjamin Netanjahus. Dass einige Nationalstaaten in der internationalen Hackordnung weiter unten stehen, bedeutet aber nicht, dass sie nicht ihrerseits versuchen, ihren heimischen Unternehmen Zugriff auf Ressourcen anderswo zu sichern. Daher verwehren wir uns einem Lagerdenken, das die Klassenherrschaft verkennt und meint, in jeglichen gegen die globale Vorherrschaft der USA gerichteten Initiativen das \u201ekleinere \u00dcbel\u201c erkennen zu wollen. Gleichzeitig ist auch uns die Heuchelei unertr\u00e4glich, mit der die NATO-Staaten ihre eigenen imperialistischen Ambitionen verschleiern. Auf beiden Seiten zementiert die Logik des kleineren \u00dcbels den kapitalistischen Normalzustand, f\u00fcr dessen Traurigkeit und Zerst\u00f6rungskraft wir niemals unsere Fahnen schwingen werden. Was Frieden eine Perspektive gibt, ist internationale Solidarit\u00e4t von unten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klar ist also auch, dass Parteien wie die AFD keine Verb\u00fcndeten im Kampf gegen Krieg und Militarisierung sein k\u00f6nnen. Wer Waffenlieferungen mit der Begr\u00fcndung ablehnt, sie n\u00fctzten deutschen Interessen nicht, wird uns umgekehrt jederzeit in den Sch\u00fctzengraben schicken, wenn es den von ihnen formulierten \u201edeutschen\u201c Interessen n\u00fctzen sollte. Sie verschleiern die Interessen ihres eigenen Kapitals, w\u00e4hrend sie immer wieder propagieren, dass \u201eden Deutschen\u201c mehr zust\u00fcnde als anderen Menschen in der Welt. Genau dieser Chauvinismus spaltet die Menschen und macht sie empf\u00e4nglich f\u00fcr die Kriegspropaganda der Herrschenden. Doch wir haben wesentlich mehr gemein mit den Menschen, auf die wir schie\u00dfen sollen als mit jenen, die uns in die Sch\u00fctzengr\u00e4ben schicken!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>In diesem Sinne: Nie wieder Krieg! Die Waffen nieder!<\/strong><br><strong>Kommt zum Demo-Treffpunkt f\u00fcr den antikapitalistischen Block,<\/strong><br><strong>13 Uhr vor dem Tor zum Haupteingang der Humboldt-Uni, Unter den Linden 6.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir rufen zur Teilnahme am antikapitalistischen Block auf der Demo &#8222;Nie wieder Krieg&#8220; am 3.10. in Berlin auf und teilen den folgenden Aufruf von Rheinmetall Entwaffnen Berlin: Die Bundesregierung setzt derzeit das gr\u00f6\u00dfte Aufr\u00fcstungspaket in der Geschichte der Bundesrepublik um \u2013 hunderte Milliarden f\u00fcr Waffen und Kriegsf\u00e4higkeit. 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