Antimilitaristisches Projekt Oldenburg > Aktuelles

  • 2. Schulstreik gegen die Wehrpflicht Donnerstag, 5. März 2026

    Demonstration, 5.3.26, 10.00 Uhr, Julius-Mosen-Platz

    Für uns ist klar: Der 5. Dezember war erst der Anfang.
    AM 5. MÄRZ IST UNSER PLATZ AUF DER STRASSE UND NICHT IM KLASSENZIMMER!

    WIR SAGEN NEIN ZUR WEHRPFLICHT! NEIN ZU ALLEN ZWANGSDIENSTEN!
    Am 5. Dezember hat die Bundesregierung im Bundestag gegen unseren Willen über unsere Zukunft entschieden und hat erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab jetzt, verpflichtende Musterung ab Juli 2027. Die Mehrheit der Jugendlichen lehnt die Wehrpflicht ab. Bis jetzt waren schon über 55.000 Schüler*innen dagegen auf der Straße und haben die Schule bestreikt. Für die Wehrpflicht gab es keine einzige Demo. Damit haben wir in ganz Deutschland deutlich gemacht: Wir machen da nicht mit!
    Die Bundeswehr will an unseren Schulen werben.
    Wir wollen Friedensbildung!
    Rheinmetall will, dass die Aktien weiter steigen.
    Wir wollen Geld für Bildung und Soziales!
    Merz will, dass die Bundeswehr die größte Armee Europas wird.
    Wir wollen Frieden!
    Pistorius will, dass wir kriegstüchtig werden.
    Wir wollen eine Zukunft!

  • Neuer Wehrdienst? Ohne mich!

    Informationsveranstaltung im Alhambra, Montag,den 26.1.2026 um 18.30 Uhr

    Zum 1.1.2026 tritt ein neues Wehrdienstgesetz in Kraft. Es zwingt alle jungen Männer, die ab dem 1.1.2008 geboren sind, eine Bereitschaftserklärung für einen Dienst in der Bundeswehr auszufüllen. Ebenfalls ist eine verpflichtende Musterung vorgesehen.

    Was tun, wenn man der zunehmenden Militarisierung und einem Wehrdienst skeptisch bzw. ablehnend gegenübersteht?

    In der Veranstaltung informiert das Antimilitaristische Projekt über die wichtigsten Inhalte des neuen Wehrdienstgesetzes und über mögliche Verweigerungsstrategien.

  • Demo „Nie wieder Krieg“ am 3.10. – antikapitalistischer Block

    Wir rufen zur Teilnahme am antikapitalistischen Block auf der Demo „Nie wieder Krieg“ am 3.10. in Berlin auf und teilen den folgenden Aufruf von Rheinmetall Entwaffnen Berlin:

    Die Bundesregierung setzt derzeit das größte Aufrüstungspaket in der Geschichte der Bundesrepublik um – hunderte Milliarden für Waffen und Kriegsfähigkeit. Während die Aktienkurse der Rüstungskonzerne ins Unermessliche klettern, ist klar, auf wessen Kosten die Wiederaufrüstung gehen wird. Die Jugend soll „kriegstüchtig“ werden und als Kanonenfutter auf den Schlachtfeldern der Zukunft sterben. 

    Dagegen werden am 3. Oktober Tausende in Berlin und Stuttgart auf die Straßen gehen. Wir rufen dazu auf, gemeinsam antikapitalistische Positionen auf der Demonstration „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ am 3. Oktober in Berlin sichtbar zu machen. Denn Krieg und Elend abzuschaffen, heißt mit dem Kapitalismus zu brechen. Deswegen wollen wir uns mit möglichst vielen Menschen zu einem antikapitalistischen Block zusammenschließen. Wir sind nicht Teil des offiziellen Demo-Bündnis, unterstützen aber die Inhalte des Aufrufs

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  • Oldenburger Deserteure 1945: Infoabend

    Veranstaltung am 1. September im Jochen-Klepper-Haus

    Wir haben am 15.Mai 2025 an der Kreuzung Bremer Straße / Stedinger Straße / Cloppenburger Straße eine Mahnwache zur Erinnerung an die dortige Hinrichtung von 2 Deserteuren in den letzten Kriegstagen im April 1945 durchgeführt.

    Die Mahnwache an der sehr belebten Verkehrskreuzung fand rege Anteilnahme. Viele Passanten und Passantinnen zeigten sich betroffen, einige erzählten, was sie über das Geschehen gehört hatten.

    So entstand in Zusammenarbeit mit der Ev. luth. Kirchengemeinde Osternburg die Idee, mit einer Folgeveranstaltung im Jochen-Klepper-Gemeindehaus allen Osternburger Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu bieten, sich über die damaligen Ereignisse zu informieren und auszutauschen.

    Werkstattfilm zeigt einen Ausschnitt aus Interviews mit Zeitzeugen. Zudem gibt es den Vorschlag, an der Kreuzung ein Mahnmal zu errichten, mit dem an die Hinrichtungen erinnert werden soll und eine Mahnung für künftige Generationen verbunden ist

    Die Veranstaltung findet statt am 1. September 2025 um 19 Uhr im Jochen-Klepper-Haus, Bremer Str. 28.

    Mehr Informationen gibt es in der Übersichtsseite oder in unserem Artikel für „Nah Dran“.

  • Solidarität mit Rheinmetall Entwaffnen – gegen das Camp-Verbot!

    Das antimilitaristische Camp Mach was wirklich zählt – Kriegstüchtigkeit stoppen! des Bündnis Rheinmetall Entwaffnen soll vom 26. bis 31. August in Köln stattfinden. Gegen das Camp wurde jetzt von der Polizei Köln eine Verbotsverfügung erlassen. Die Begründung dafür ist abenteuerlich – neben einer angeblichen „Unfriedlichkeit“ der Teilnehmer*innen wird u.a. angeführt, dass sich die „Weltlage [..] erneut zum Negativen verändert“ habe. Das Bündnis wehrt sich juristisch gegen diese skandalöse Kriminalisierung.

    Die Verbotsverfügung stellt eine klaren Angriff auf die antimilitaristische Bewegung dar. Wir solidarisieren uns mit Rheinmetall Entwaffnen und rufen zur Teilnahme am Camp sowie an der antimilitaristischen Parade am 30. August in Köln auf – jetzt erst recht!
    Wir rufen außerdem dazu auf, die Petition des Bündnis gegen das drohende Verbot zu unterzeichnen.
    Wenn ihr Geld übrig habt, unterstützt gerne die Kampagne finanziell bei der Klage gegen das Verbot:
    IBAN: DE29 5139 0000 0092 8818 06,
    Empfänger: Spenden&Aktionen
    Verwendungszweck: Rheinmetall Entwaffnen.

  • Oldenburger Deserteure 1945: Mahnwache

    Kurz vor Kriegsende 1945 wurden mehrere Deserteure in Oldenburg ermordet – mitten in Osternburg. Um an sie zu erinnern, werden wir eine Mahnwache durchführen:

    Wann? 15.5.25, 14 – 17 Uhr
    Wo? Cloppenburger- Ecke Bremer Straße

    Außerdem regen wir an, dass sich der Rat der Stadt Oldenburg
    für die Errichtung eines Mahnmals zur Erinnerung an sie einsetzt.

    Hierzu haben wir eine Presseerklärung verfasst. Die NWZ hat daraufhin diesen Artikel veröffentlicht.

  • Gerechtigkeit für Lorenz

    An Ostern wurde Lorenz, ein Schwarzer Oldenburger, durch 4 Schüsse eines Polizisten von hinten getötet.

    Wir teilen die Forderungen der Initiative Gerechtigkeit für Lorenz nach lückenloser Aufklärung.

    Am 11.5. wäre Lorenz 22 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass wird es einen dezentralen Aktionstag geben. Mehr Infos gibt es bei der Initiative Gerechtigkeit für Lorenz auf Instagram.

  • Neue Webseite

    Nachdem es uns schon über drei Jahre gibt, haben wir es endlich geschafft, eine eigene Webseite zu erstellen. Hier gibt es Infos zu anstehenden Veranstaltungen und Aktionen, aber auch zu vergangenen.